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Werkstatt

Eine Metallskulptur herzustellen ist kein musischer Schöpfungsprozess, sondern gleicht einem Schneckenritt durch die Hölle.

Meine Werkstatt befindet sich in dem ehemaligen Kuhstall, der Vorteil der enormen Größe(100qm), wird durch die fehlende Heizmöglichkeit, und durch den unebenen Boden. mehr als aufgezehrt.

Metallbearbeitung ist extrem zäh, staubig und laut; die Stäube sind giftig.

Hier sehen Sie mich in meiner typischen Schutzkleidung. Die Skulptur 45-er Begrenzung z.B. bedeutet 4 Monate auf diese Weise.

Durch die extreme härte von Stahl, und den damit verbundenen Kraftaufwand, wurde ich nach und nach zum Werkzeugliebhaber.

Angefangen habe ich mit einem alten Elektroschweißapparat und einem Winkelschleifer. Durch kontinuierlich Zukäufe ( Zeitung, Flohmärkte, Geschäftsaufgaben ) ist die Werkstatt inzwischen fast auf dem Niveau einer Schlosserei. Inzwischen benutze ich alle gängigen Schweißmethoden (Gas, Schutzgas, Wig, Feuerverschweißung).

Ein besonderes Gefühl ist es mit altem Werkzeug zu Arbeiten. Ein Amboss von 1887, ein Traktor von 1959 ein Schweißgerät, eine Schere, und etliche Kleinteile, alles über 30 Jahre alt, geben das Gefühl von Beständigkeit.

Hauptarbeitswerkzeug ist aber nach wie vor die Flex (Winkelschleifer). Mit ihr schneide ich meine Skulpturen direkt in Stahl, Beispiele sind z.B. der Kopf , Grenzstein , Mönch , oder der Hängende.

Fehlen mir noch eine Spindelradpresse eine Rundmaschine und eine Abkantbank.